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Baufortschritt beim KARDEA-Massivhaus

Auf einem baubiologisch zertifizierten Grundstück in Bad Sauerbrunn entsteht ein KARDEA-Haus in Massivbauweise.

In Anlehnung an den burgenländischen Langstreckhof wird das Wohnhaus als schlanker langgestreckter Baukörper an die Grundstücksgrenze angebaut. Die notwendige Ausbildung einer Feuermauer hat den Bauherren zur massiven Bauweise gebracht.

Ganz im Stil von KARDEA wurde vor Planungsbeginn das Grundstück von unserem Baubiologen untersucht und vermessen. Die wenigen Störfaktoren wurden bei der Situierung der Schlafräume berücksichtigt.

Der auffälligste Baustoff bei der gewählte Bauweise ist der 50cm starke Liapor-Ziegel, der für die Außenwände verwendet wurde. Der Baustoff Liapor besteht aus geblähtem Ton, der mit einem Bindemittel zu Ziegel verarbeitet wird. Ökologisch wertvoll macht dieses Material vor allem der natürliche Baustoff Ton, aber auch der geringe Primärenergieeinsatz bei der Erzeugung.

Das gesunde Raumklima eines KARDEA-Hauses basiert vor allem auf den Baustoffen Holz und Lehm, weshalb diese auch bei der KARDEA-Massivbauweise eingesetzt werden. Das Holz findet sich in der Decke über dem Erdgeschoss wieder, die als sichtbare Holzmassivdecke ausgeführt wird. Die Wände der Wohnräume werden innen mit Lehmputz, außen mit einem mineralischen Außenputz versehen. Die Dämmung der Flachdächer erfolgt mit Mineralwolle, die Dachschrägen des kleinen Dachgeschossraumes werden mit Zellulose ausgeblasen. Oberflächenmaterialien, wie geölte Parkettböden und Lehmputz, ergänzen das ökologische Gesamtkonzept.

Da das ursprünglich auf dem Grundstück vorhandene Gebäude nicht mehr erhalten werden konnte, war es den Bauherren wichtig, auch hier ein ökologisches Zeichen zu setzen, weshalb Ziegel und Holzträme aus dem Abbruch wieder im Neubau eingesetzt werden.

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