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Störungsfreie Grundstücke für Ihre Gesundheit

Es gibt in unserer Umwelt eine Vielzahl an Belastungen, die gesundheitliche Beschwerden hervorrufen können. Die Baubiologie spürt diese auf!

Belastungen rühren nicht nur von Handy- oder Strommasten her. In unserem Grund und Boden steckt viel mehr, als wir meist erwarten! Dank baubiologischer Untersuchungen können wir vieles davon abschirmen.

Mithilfe einer baubiologischen Grundstücksuntersuchung können sowohl künstliche als auch natürliche Umwelteinflüsse festgestellt werden, die sich negativ auf Ihren Organismus auswirken könnten (magnetische Gleichfelder oder Wechselfelder, elektromagnetische Wellen, geologische Störungen usw.). Ein abschließendes Zertifikat bestätigt Ihnen die Qualität Ihres Grundstückes. Weiters dient der Bericht dazu, Optimierungsmöglichkeiten in die laufende Planung Ihres Eigenheimes einfließen zu lassen.

Der Baubiologe Armin Rebernig, der auch die KARDEA Grundstücke und Häuser untersucht hat, verrät im folgenden Interview mehr über die Analysen oder die verwendeten Messtechniken und warum die Baubiologie für unsere Gesundheit so wichtig ist!
 

Was ist Baubiologie? Worum geht es dabei? 

Baubiologie ist die Beziehung des Menschen mit seiner bebauten Umwelt. Es geht darum, unter naturwissenschaftlichen Erkenntnissen gesunde und schadstofffreie Innenräume zu gestalten. Das  Ziel ist es, schädliche Umwelteinflüsse wie Elektrosmog, Schadstoffe, Schimmelpilze und Allergene im Wohn- und Schlafbereich, am Arbeitsplatz und auf Grundstücken aufzuspüren und durch geeignete Gegenmaßnahmen zu beseitigen bzw. zu minimieren. 

Wie sind Sie zur Baubiologie gekommen? Was fasziniert Sie daran?

Vor rund 15 Jahren bin ich durch einen Bauleiter, Herrn Dipl. Ing. Werner Pelz, bei einem gemeinsamen Projekt in Südspanien auf die Baubiologie und ihre Möglichkeiten aufmerksam geworden. Mich hat damals sofort der natürliche Ansatz der Baubiologie fasziniert: unnötige Umweltbelastungen und Belastungen zu erkennen und zu reduzieren bzw. im Idealfall bereits vorab durch baubiologische Analysen zu vermeiden. Prävention steht dabei im Vordergrund – wie in vielen Bereichen unseres Lebens! Herr Dipl. Ing. Pelz, mein Mentor, Ausbildner und Kollege, war es auch, der mich 2004 zur Ausbildung am Institut für Baubiologie und Ökologie Neubeuern (IBN) brachte. Durch laufende Weiterbildungen halte ich mich immer auf dem neuesten Stand, um meinen Kunden die höchstmögliche Qualität bieten zu können. 

Was kann man im und rund ums Haus alles baubiologisch untersuchen lassen?

Wir Baubiologen untersuchen sowohl das Innere eines Hauses als auch das äußere Umfeld – also das Grundstück. Wir suchen dabei nach Wohngiften und Schadstoffen, Schimmelpilzen, Bakterien und Allergenen, Feinstaubbelastungen, analysieren die Bauphysik und elektromagnetische Felder.

Bei Haus- und Schlafplatzuntersuchungen oder Arbeitsplatzmessungen prüfen wir Belastungen im Inneren. Wenn man bedenkt, dass wir 90 % unserer Zeit in Innenräumen und dabei bis zu 3.000 Stunden am Schlafplatz verbringen, ist es wichtig, diese Bereiche so gesund und störungsfrei wie möglich zu gestalten, damit der menschliche Organismus nicht beeinträchtigt wird. Schadstoffe z. B. können in vielen alltäglichen Materialien wie Möbeln, Böden, Lacken, Klebern und Oberflächen enthalten sein und den Körper oft bereits unter der Geruchsschwelle schädigen. Allergien, Gesundheitsstörungen bis hin zu chronischen Erkrankungen sind meist beschwerliche Folgen daraus.

Auch dem Arbeitsplatz bzw. Schul-/Kindergartenräumen sollte diesbezüglich erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Wir verbringen ja viele Stunden täglich dort! Die Leistungsfähigkeit und Produktivität kann in einem schlechten Raumklima extrem leiden.

Unsere Analysen erfolgen nach fundiert wissenschaftlichen Messmethoden. Qualitätsmaßstab dafür ist der Standard der baubiologischen Messtechnik – SBM sowie die Richtwertempfehlungen der Europäischen Akademie für Umweltmedizin (EAM).

Welche Beeinträchtigungen kann es auf einem Grundstück geben?

Typisch Auffälligkeiten bei Grundstücken sind z. B. Mobilfunkstrahlung durch Sendemasten, magnetische Wechselfelder durch Versorgungsleitungen, Trafos oder großflächig durch Hauszuleitungen bzw. geologische Störungen. Radongas aus dem Erdreich als radioaktives Edelgas ist auch ein großes Thema durch die luftdichte Bauweise.

Wie läuft eine Untersuchung am Grundstück ab? Woher kommen die Daten?

Die verschiedensten Belastungen werden durch unterschiedliche Messungen erhoben: Mobilfunkstrahlung wird z. B. mittels Spektrumanalyse gemessen. Dabei handelt es sich um eine genaue elektrotechnische Messung der Funksignale, um Abschirmberechnungen sowie Grenz- und Richtwertvergleiche machen zu können. Magnetische Wechselfelder stellen wir mit Datenlogger fest. Dieses Gerät verbleibt für mehrere Tage am Grundstück, da die Felder zeitlich schwanken und die Daten somit über einen längeren Zeitraum hin aufgezeichnet werden können. Radongas wird durch Bodensonden aufgespürt. 

Wenn Beeinträchtigungen festgestellt wurden. Kann man diese beheben? Wenn ja, z.B. wodurch?

Sobald die Daten durch die Grundstücksuntersuchung erhoben worden sind, erstellen wir einen abschließenden Bericht darüber, der auch für Laien leicht verständlich ist. Außerdem geben wir auch Empfehlungen, wie festgestellte Belastungen vermieden werden können. Diese Fakten sollten selbstverständlich in die weitere Planung einbezogen werden. Viele Störfaktoren können behoben werden. Liegt z. B. eine erhöhte Belastung durch Mobilfunk vor, können Abschirmungsmaßnahmen durchgeführt werden – etwa durch Abschirmfarben oder Gewebe für den Baubereich. Dabei handelt es sich um ein rein physikalisches Prinzip der Reflektion. Die Produkte sind alle offiziell überprüft und zugelassen. 

Näheres über Baubiologie und Armin Rebernig erfahren Sie unter www.bau-biologie.at (Fotos Copyright: Armin Rebernig).

In Bad Sauerbrunn/Wiesen sind 18 baubiologisch untersuchte und störungsfreie Grundstücke zu kaufen! Erfahren Sie hier mehr dazu.

 

 

 

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